Völklinger Malerin zeigt Bilder in der Volksbank Merzig. Heidi Brausch hat brave Gegenständlichkeit schon lange hinter sich gelassen und schert sich kein bißchen um Traditionen. Mit breitem Pinsel streicht sie ihre leuchtenden Acrylfarben über aufgekleistertes Zeitungspapier, fügt beängstigendes in ihre Umweltcollagen. Rot, aber nicht sengend, das Rot in einer anderen Bildserie, die aus den Eindrücken der gewaltlosen Revolution im Osten entstanden ist. Daneben flächige Akte vorm Modell gemalt - alles in großen Formaten. Eine bemerkenswerte Ausstellung.
Wenn andere Leute ihre Zeit vor dem Fernseher “verschlafen”, steigt Heidi Brausch die Treppe zu ihrem Atelier hinauf und malt.
Ferien und Freizeit bedeuten für sie: Zeit zum Malen. Ihren Urlaub verbringt sie an der Europäischen Akademie für bildende Kunst. Die klassisch flache Oberfläche hat sie hinter sich gelassen. Sie schafft Dimensionen, sowohl optisch als auch fühlbar. Zum Relief fügen sich die “Spuren der Bewegung”.
“Hexi die Atelierkatze”

ist immer mit der Nase dabei. in der Ausstellung in der Völklinger Volksbank hat sie sich gut versteckt. Klein , bunt und witzig ist das Hexi-Gemälde. Das Katzenbild ist eines der wenigen konkreten Gemälde der Künstlerin. Sie mag es frei, fetzig und spontan, malt aus dem Bauch heraus, wählt, Farben und Formen nach Gefühl und Bewegung. Titellos sind die meisten der großformatigen Acrylbilder. Variationen in Blau und Kontraste in Schwarz und Ocker mit einem Hauch von Sepia und Ozeanblau verweisen auf Farbklänge und wirken der Musik verwandt.
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